Staatliches Berufliches
Schulzentrum Ansbach-Triesdorf

Herzlich willkommen im Fachbereich Sozialpflege!

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu dem Ausbildungsberuf des/der Staatlich geprüften Sozialbetreuers/Sozialbetreuerin bzw. des/der Staatlich geprüften Pflegefachhelfers/Pflegefachhelferin.
Diese Informationen umfassen

  • das allgemeine Berufsbild des/der Sozialhelfers/Sozialhelferin bzw. des/der Pflegefachhelfers/Pflegefachhelferin
  • das Anforderungsprofil für angehende Schülerinnen und Schüler im Fachbereich Sozialpflege
  • mögliche Berufsaussichten und Einsatzgebiete nach erfolgreicher Ausbildung
  • den Ablauf und weitere grundlegende Informationen zur Ausbildung im Fachbereich Sozialpflege
  • die Vorgehensweise für die Anmeldung sowie
  • die unterrichtenden Lehrkräfte im Fachbereich Sozialpflege

Ansprechpartner

  • Ab­tei­lungs­leit­ung Be­rufs­fach­schu­len Kin­der­pfle­ge und So­zial­pfle­ge

    Susanne Krapp
  • So­zial­pfle­ge -
    Fach­prak­tisch­er Un­ter­richt

    Herta Körber



Aktuelle Berichte aus dem Fachbereich Sozialpflege

Ki 2020 03

 Aufgrund der hygienischen Vorgaben musste in diesem Schuljahr die geplante Abschlussfeier leider abgesagt werden. Um den Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Sozialpflege am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Ansbach-Triesdorf die Zeugnisse dennoch in einem feierlichen Rahmen überreichen zu können, fanden die Abschlussfeiern klassenweise statt.

Am 12. und 13. März waren während der Woche der Brüderlichkeit zwei Klassen der BFS Kinderpflege und die Sozialpflegeklasse in der Synagoge in Ansbach, um sich über das Gotteshaus der Juden und verschiedene Bräuche zu informieren.

Synagoge 2020 002Herr Amon führte die K11b am Donnerstag, Herr Biernoth die K11c und S11 am Freitag durch die Synagoge.
Die Klassen schauten sich vor dem Besuch der Synagoge die „Stolpersteine“ in der Nähe an. Diese Steine werden vor Wohnhäusern von ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern verlegt und sollen an jeden einzelnen erinnern.

Zum Synagogenbesuch berichten Schüler:
Vor der Synagoge bekamen wir einige Informationen, z. B. dass die Synagoge zwischen 1744 und 1746 gebaut wurde. Außerdem wurde uns erklärt, warum die Synagoge den Nationalsozialismus überstanden hat.
Dann gingen wir in die Synagoge. In der Mitte des Raumes befindet sich das achteckige Podium, die sogenannte „Bima“. Von dort aus wurde in den Gottesdiensten die Tora verlesen. Diese Bima ist eines von drei Merkmalen, die in jeder Synagoge vorhanden sind. Ein weiteres Merkmal ist die heilige Lade, die zur Aufbewahrung der Tora-Rollen dient. Diese heilige Lade befindet sich immer an der östlichen Stirnseite. Der Schrein ist heute jedoch leer, da die Tora in der Reichspogromnacht vom neunten auf den zehnten November 1938 verschwunden ist. Das dritte Merkmal ist das Fenster in der Ostseite des Dachstuhls, über der heiligen Lade, das den symbolischen Blick nach Jerusalem ermöglichen soll. Außerdem sahen wir uns einige Vitrinen an, in denen viele religiöse Gegenstände ausgestellt sind.
In einem Nebengebäude im Innenhof der Synagoge befindet sich das Ritualbad der Juden, die sogenannte „Mikwe“. Dieses Becken mit Wasser diente nicht zur körperlichen, sondern zur seelischen Reinigung.