Staatliches Berufliches
Schulzentrum Ansbach-Triesdorf

„Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die pflegerische Arbeit“
Anleiter Soz 2019 002Am Dienstag, den 22. Oktober 2019 lud der Fachbereich Sozialpflege ihre Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter zu einem Treffen in unser Schulhaus ein.
Um 14 Uhr begann das Praxisanleitertreffen in unserem Serviceraum. Frau Stellwag und Frau Ruff stellten mit Sozialpflegeschüler/-innen Häppchen, Kuchen und Kaffee her und bereiteten mit den Fachpraxiskolleginnen den Raum vor. Neben den eingeladenen Praxisanleiterinnen und – anleitern verschiedener Einrichtungen hatten wir auch Frau Hergenröder von der Hans-Weinberger-Akademie der AWO zu Gast. Nach einer Begrüßung durch unseren Schulleiter Herrn Gaffron und unserer Abteilungsleitung Frau Krapp erfolgte eine kurze Vorstellungsrunde der Praxislehrkräfte. Es stellten sich vor: Frau Ehrmann, die auch unsere Fachpraxisbetreuung ist, Frau Guttenberger, Frau Körber, Frau Petrovic und Frau Stellwag. Nachdem sich alle Teilnehmer mit Essen und Getränken versorgt hatten, gab Frau Krapp einen Überblick über unser Schülerklientel. Dabei wurde deutlich, dass es immer mehr Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund in die Ausbildung zur/zum Sozialbetreuerin / Sozialbetreuer bzw. Pflegefachhelferin/Pflegefachhelfer zieht. Anschließend stellte Frau Körber die Einsatzbereiche des sozialpflegerischen Praktikums vor sowie den Ablauf und Zeitraum der Praxisplatzsuche. Das neu eingeführte Mündener Modell in den 10. Klassen wurde durch Frau Guttenberger vorgestellt und die dadurch geänderte Regelung der Fehlzeiten in der Praxis. Im Anschluss erläuterte Frau Ehrmann die neue Leistungserhebung im ersten Praktikum in der Altenpflege. Durch diese Informationsrunde erhielten die Praxisanleitungen einen guten Einblick in unsere neuen Konzepte. In der darauffolgenden Austauschrunde konnten einige Fragen seitens der Praxis geklärt werden, wie z. B. der Umgang mit sehr in sich gekehrten Schülerinnen und Schülern sowie zu deren Kleiderordnung und Arbeitszeit.

Altenpflegemesse 2018 19 3Am Mittwoch, 03.04. 2019 fuhr der gesamte Fachbereich Sozialpflege auf die Altenpflegemesse nach Nürnberg. Diese findet alle 2 Jahre im Frühjahr statt. Sie ist mit ca. 26.000 erwarteten Besuchern und rund 700 Ausstellungen auf 40.000 Quadratmetern der größte Treffpunkt der Pflegebranche.

Neben dem Abstauben reichlicher Kugelschreiber und sonstiger kostenloser Geschenke, konnte man die technischen Neuheiten und Innovationen der Pflege bestaunen. Besonders beeindruckt haben uns Hilfsmittel zum Heben und Tragen pflegebedürftiger Menschen, denn diese erleichtern uns Pflegekräften die tägliche Arbeit und sorgen für ein vereinfachtes, rückenschonendes Arbeiten. Dazu gehören z.B. ein fahrbarer Duschwagen, die neusten Pflegebetten oder der Hebestuhl.

SA Soz02 2018 19 2„An einem Samstag in die Schule und auch noch von 09:00 bis 17:00 Uhr, die spinnen doch“. So ungefähr war unsere Meinung als uns die begleitenden Lehrer des Projektes, Frau Stellwag und Frau Ehrmann, das Vorhaben nochmals genau erklärten und den genauen Termin nannten. Bereits damals wiesen die beiden uns darauf hin, dass das Projekt ein Tag sein wird, an den wir uns gerne erinnern. Geglaubt haben wir ihnen das aber in diesem Moment nicht.
Trotzdem begannen wir in den Fächern Hauswirtschaftliche Versorgung und Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung mit der Planung und Vorbereitung des Tages. Wie immer würde das Projekt in Bruckberg mit ca. 10 älteren Menschen mit mehr oder weniger stark ausgeprägten Behinderungen stattfinden.

MM 2018 19 2Im Schuljahr 2018/19 wurde das Mündener Modell an dieser Schule eingeführt. Dazu haben vier Lehrkräfte, Frau Dobrinski, Frau Ehrmann, Frau Mayer und Frau Guttenberger, eine insgesamt sechstägige Fortbildung besucht. Zudem wurde Frau Petrovic von dem Lehrerteam unterwiesen. Die Klasse S11 war die Projektklasse und somit die erste Klasse am BSZ, mit der nach dem Mündener Modell zusammengearbeitet wurde.

SA Soz01 2018 19 3Wie in der 11. Jahrgangsstufe üblich, planten und organisierten auch wir ein Samstagsprojekt in den Fächern Hauswirtschaftliche Versorgung (Frau Stellwag) und Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung (Frau Ehrmann). Durchgeführt wurde es am 26.01.2019 mit Teilnehmern aus den Bruckberger Heimen.

Trotz guter Vorarbeit musste an diesem Tag noch vieles erledigt werden. In der Schule angekommen, wurden die letzten Vorbereitungen getroffen. Wir haben das vorbereitete Gebäck fertiggestellt, Kisten mit den benötigten Materialien gepackt und mit Wägen in die Tiefgarage zu den Autos der Lehrkräfte gefahren. Zur Stärkung wurde ein Frühstück für Schüler und Lehrerinnen vorbereitet und gemeinsam gegessen.

Anschließend fuhren wir nach Bruckberg. Dort angekommen, mussten die Kisten wieder aus den Autos ausgeladen und in den Betreuungsraum gebracht werden. Um den Teilnehmern auf den ersten Blick unsere Zugehörigkeit zum BSZ zu zeigen, zogen wir unsere blauen Sozialpflegeschul-T-Shirts an.

Bis die Teilnehmer eingetroffen waren, bereiteten wir die Arbeitsplätze für den hauswirtschaftlichen Anteil vor. Es wurden Plätzchen gebacken und verziert sowie Bratäpfel und Marzipankartoffeln gezaubert.

Vorlesetag Soz 2018 19 2Auch dieses Jahr beteiligte sich die 11. Klasse der Abteilung Sozialpflege im Fach Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung wieder am bundesweiten Vorlesetag, welcher am 19.11.2018 stattfand. 

Zum einen las eine Lehrerin die Kurzgeschichte „Masken“ von Max von der Grün vor. Diese Geschichte hatte sie selbst als Jugendliche animiert mehr zu lesen. Sie kam nach dem Vorlesen mit den Schülern ins Gespräch über das Thema Masken, die Geschichte hatte nachdenklich gemacht, es liefen Bilder im Kopf ab wie bei einem Film. Die Reaktion auf die Geschichte: schön, dass einmal so eine interessante Geschichte vorgelesen worden ist.
Zum anderen entsprachen wir der Lehrplanforderung nach ressourcenerhaltenden und –fördernden Angeboten für Senioren und Menschen mit Behinderung in der Lernsequenz „Kognitive Förderung durch Lesen, Vorlesen und Betrachten von bebilderten Büchern“.

Sozialpflege Ausstattung 2018 001Das BSZ Ansbach bietet jungen Menschen hochwertige und auf neusten Standards basierende Ausbildungen an, so auch im Fachbereich Sozialpflege. Das BSZ Ansbach bietet jungen Menschen hochwertige und auf neusten Standards basierende Ausbildungen an, so auch im Fachbereich Sozialpflege. Menschen können in jedem Lebensalter eine so schwere Beeinträchtigung haben, dass sie auf Unterstützung, professionelle Pflege und Beratung angewiesen sind. Das ist der Ansatzpunkt für Sozialpflegerinnen und Sozialpfleger.

Szialpflege Begleitservice 2018 002Die BFS für Sozialpflege ermöglichte für Senioren und Menschen mit Behinderung einen Kontakta-Begleitservice.  
Schülerinnen und Schüler aus beiden Jahrgangsstufen der Berufsfachschule für Sozialpflege boten für Senioren in Einrichtungen der Altenhilfe und für Menschen mit Behinderung einen Begleitservice an, um ihnen einen Besuch der Kontakta zu ermöglichen. Dieses Angebot besteht seit nunmehr 12 Jahren und ist für Personen gedacht, die ohne Hilfe die Kontakta nicht besuchen könnten. 
Unterstützt von Frau Körber vereinbarten die angehenden Sozialbetreuer/-innen und Pflege-fachhelfer/-innen vorab, mit den Gruppen, die einen Begleitservice wünschten, einen Treffpunkt und besprachen zunächst die gewünschten Hallen und Aussteller, die besucht werden sollten.

Vorlesetag Soz 201718 001Am 17.11.2017 fand der bundesweite Vorlesetag statt. Im Rahmen des Unterrichts im Fach Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung beschäftigten sich die 11. Klassen deswegen intensiver mit der Themenstellung  „Lesen, Vorlesen und Betrachten von bebilderten Büchern“. Grundgelegt wurden zuerst wichtige Informationen zu den Themen „individuelle  Buch- und Textauswahl“ und „erfolgreiches Vorlesen“.Anschließend bekamen die Schüler/innen den Arbeitsauftrag, speziell für ihre Praktikumseinrichtung „Vorlesestunden“ schriftlich zu planen.

TURM der Sinne 2018 006Am 18. Dezember 2017 haben die Lehrkräfte Frau Ehrmann, Frau Stellwag, Frau Körber und Frau Petrovic mit den Klassen S10a, S11a und S11b eine Lehrfahrt zum Turm der Sinne unternommen. Um 8:30 Uhr haben wir uns in Ansbach am Bahnhof getroffen und sind gemeinsam nach Nürnberg gefahren. Dort haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe ging zusammen mit Frau Stellwag und Frau Ehrmann zum Weihnachtsmarkt und die zweite zum Turm der Sinne mit Frau Körber und Frau Petrovic – danach wurde getauscht.