Staatliches Berufliches
Schulzentrum Ansbach-Triesdorf

  • Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung

    Ein toller Beruf: Spannend. Vielfältig. Attraktiv. Kreativ. Modern. - Entdecke, wie gut du bist!
  • Berufsfachschule für Kinderpflege

  • Berufsfachschule für Sozialpflege

  • Berufsschule für agrarwirtschaftliche Berufe

    Natur braucht kluge Köpfe. Darum: Ausbildung in der Agrarwirtschaft.
  • Fachschule für Umweltschutztechnik und regenerative Energien

    Nachhaltigkeit. Nachwachsende Rohstoffe. Energieversorgung. Ressourcenmanagement. Umweltschutz.
  • Berufsintegrationsklassen

Herzlich willkommen am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Ansbach-Triesdorf!

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, attraktive und abwechslungsreiche Ausbildungsberufe mit integriertem Praxisanteil in modernen Schulgebäuden zu erlernen.
Am Standort Ansbach werden überwiegend Berufe aus den Fachbereichen Ernährung und Versorgung, Kinderpflege und Sozialpflege ausgebildet, während an der Außenstelle in Triesdorf der Schwerpunkt auf agrarwirtschaftlichen Berufen liegt. Darüber hinaus bieten wir Ihnen am Standort Triesdorf die Möglichkeit der Ausbildung an der Fachschule für Umweltschutztechnik.

landmaschinen-fendt

Der noch relativ junge Ausbildungsberuf „Fachkraft Agrarservice“ kommt auch in Bayern verstärkt in Fahrt. Dieser Beruf wendet sich an Jugendliche, die später als Fachkräfte bei Lohnunternehmen tätig sind und auch an Landwirte mit viehlosen Betrieben. Der Beruf setzt seine Schwerpunkte beim Pflanzenbau, der Landtechnik und im Bereich Kommunikation und Umgang mit dem Kunden.

Prüfen Sie Ihre Interessen! Sie ...
• haben Interesse am Umgang mit Kunden,
• sind technisch interessiert und arbeiten gerne mit Maschinen,
• freuen sich, in der Natur und mit der Natur zu arbeiten,
• können auch fest zupacken und lassen sich den Tagesablauf nicht von der Uhr bestimmen,
• sind bereit exakt zu arbeiten und übernehmen Verantwortung,
• scheuen sich nicht vor schriftlichen Arbeiten,

dann ist die Berufsausbildung zur Fachkraft Agrarservice die richtige Wahl für Sie.

fas01Die Berufsausbildung zur Fachkraft Agrarservice dauert im Normalfall 3 Jahre und erfolgt im dualen System, d.h. der Auszubildende schließt einen Ausbildungsvertrag mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb ab. Für Auszubildende mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder Abitur kann die Ausbildung auf 2 Jahre verkürzt werden.

Abweichend von den nördlichen Bundesländern, setzen wir in Bayern in Abstimmung mit den Berufsverbänden dabei auf das BGJ-s Agrarwirtschaft als berufliche Grundlage. Damit sprechen wir auch unsere Nachbarn in Baden-Württemberg an. Für den Betrieb bringt dies den Vorteil, dass die Jugendlichen etwas älter sind, bereits über Grundkenntnisse verfügen, in der Regel den Führerschein der Klasse „T = Traktor“ haben und auch 3 bis 4 Wochen überbetriebliche Lehrgänge in dieses BGJ-s integriert sind. Selbstverständlich sollen die Jugendlichen dabei den Praxistag im BGJ auf einem entsprechenden Betrieb ableisten. Dafür entfällt das erste Lehrjahr, bei dem der Auszubildende entsprechend den Vorgaben ein BGJ-k mit 13 Blockwochen Schule und entsprechende überbetriebliche Lehrgängen zu besuchen hätte. Dies ist auch deshalb sinnvoll, da viele Auszubildende für den Beruf „Fachkraft Agrarservice“ bereits eine andere Berufsausbildung haben und ihre Lehrzeit deshalb auf zwei Jahre verkürzt ist, eine Klasse im 1. Lehrjahr also nicht besuchen würden.

In Bayern wird das Berufsgrundschuljahr Agrarwirtschaft als 1. Ausbildungsjahr anerkannt. Die Schüler sind dabei vier Tage je Woche in der Schule. Hier findet Unterricht in den folgenden Fächern statt:

- Deutsch - Sozialkunde
- Religion - Sport
- Fachtheorie - Fachrechnen
- Wirtschaftslehre - Datenverarbeitung
- Maschinenkunde - Buchführung
- Landtechnik - Fachpraxis

An 1 Tag je Woche sind die BGJ-Schüler auf einem Meisterbetrieb und lernen dort grundlegende Arbeiten im Pflanzen- und Landtechnikbereich kennen.
In dieses BGJ-Schuljahr sind weiterhin 3 Wochen überbetriebliche Lehrgänge in Triesdorf integriert:
- 1 Woche Schlepperlehrgang
- 1 Woche Schweißlehrgang
- 1 Woche Geräte der Außenwirtschaft

An das BGJ schließt sich für den Auszubildenden eine zweijährige duale Ausbildung an. Im Betrieb wird ihm das nötige praktische Wissen für den Beruf Fachkraft Agrarservice beigebracht. Das theoretische Wissen für den Beruf wird vorwiegend in der Berufsschule vermittelt.

fas logoFür Bayern und Baden-Württemberg findet der Berufsschulunterricht zentral an der Außenstelle des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Ansbach in Triesdorf statt. Diese arbeitet dabei eng mit der Landmaschinenschule Triesdorf zusammen. Die Beschulung erfolgt als Blockunterricht. Dazu wurde der eine Schultag je Woche zu insgesamt 9 ganzen Schulwochen zusammengefasst. Die Auszubildenden können während dieser Blockwochen im Internat in Triesdorf wohnen.

Diese Organisation der Beschulung ermöglicht
- eine enge Zusammenarbeit mit den landw. Lehranstalten in Triesdorf
- eine Spezialisierung bei den Lehrkräften
- ein zusätzliches Lehrangebot

In der Schule findet Unterricht in den folgenden Fächern statt:
- Deutsch - Sozialkunde
- Religion - Agrartechnik
- Wirtschaftslehre - Pflanzenbau
- Dienstleistung und Kommunikation
- Sport

Zusätzlich werden Förderunterricht in Fachrechnen, das Wahlfach Englisch und Lerneinheiten für Quereinsteiger ohne BGJ angeboten.

In jeder Blockwoche finden Abendveranstaltungen (Lernen, Vorträge, Übungen) statt.

Als Ergänzung zur betrieblichen Ausbildung sind für den Auszubildenden in diesen beiden Jahren noch folgende Maßnahmen vorgesehen:
• Schulungstage durch die Ausbildungsberater zu ausgewählten Themen im Pflanzenbau
• In jedem Ausbildungsjahr 1 Woche Speziallehrgang an der Landmaschinenschule Triesdorf

Weiterbildungsmöglichkeiten
• Technikerschule
• Meisterschule für Fachkraft Agrarservice (ab 2014 auch in Triesdorf)
• Mit mittlerer Reife: Besuch der BOS und anschließendes Studium

Als Fachkraft für Agrarservice haben Sie später viele berufliche Perspektiven:
• Sie können Ihr eigenes Lohnunternehmen führen.
• Sie können als Arbeitnehmer / Arbeitnehmerin auf einem größeren Betrieb arbeiten.
• Sie können Weiterbildungen besuchen und dann im Dienstleistungsbereich, bei Maschinenringen, als Betriebshelfer, bei der Landwirtschaftsverwaltung oder der Industrie tätig werden.